Maschinenraum

Andreas Beintken


Angefangen ...

… hat mein Hang zum Computer wohl damit, dass ich mit 14 Jahren meine Sommer­ferien damit verbracht habe, auf der Baustelle meines Onkels zu schuften, um mir dann mit dem wahrlich schwer verdienten Geld meinen ersten eigenen Heim-Computer zu kaufen – den berüchtigten Commodore C64, natürlich mit dazu­gehöriger Datasette – ein paar Monate später dann auch endlich die Commodore 1541.

Seitdem sind nun schon so einige Jahre vergangen – Tage, an denen ich aber nicht wenigstens nur mal ganz kurz an der Tastatur gesessen habe, gab es hingegen wenige. Nach meiner Ausbildung zum Kommu­nika­tions­elektro­niker bei der Deutschen Bundespost (jetzt Telekom AG) und ein paar Jahren als Mitarbeiter besuchte ich bis 2002 die Staatliche Technik­akademie Weilburg im Bereich Computer­system- und Netzwerk­technik. Nach der Weiter­bildung hat es mich dann nach Darmstadt zur Webagentur Domke verschlagen wo ich drei interessante, lehrreiche, spannende aber auch lustige Jahre (zusammen mit meinem Kollegen Matthias Bender) verbracht habe. Im Zuge der Verschmelzung der Webagentur Domke mit der Intergenia AG entschied ich mich dann gegen ein Übernahme­angebot und Jonas hingegen dafür, seine Team­stärke zu verdoppeln.

Mittler­weile sind schon ganze fünf Jahre vergangen, und es macht mich schon ein bisschen stolz, wenn ich zurück­blicke und darüber nachdenke, wie wir uns und wie sich überhaupt alles entwickelt hat.

@ work ...
… gibt es mir immer wieder ein gutes Gefühl, ein persönlicher und vertrauter Ansprech­partner für die Kunden zu sein, egal ob es gerade ein Problem zu lösen gibt, offene Fragen zu klären sind oder ob man sich einfach nur schon eine Zeit lang nicht gesprochen hat und interessiert ist, was es denn so Neues gibt.

Falls ich mal nicht erreichbar bin, stecke ich mit großer Wahr­schein­lich­keit im Rechen­zentrum, wo ich mich um unser gesamtes technisches Equipment und das unserer Kunden kümmere.

Zudem bin ich ein Fan vom Nagios, der Software, mit der wir unsere Server, Systeme und Dienste überwachen. Es gibt hier praktisch nichts, was man nicht monitoren kann, und wenn es mal für einen Job kein für uns brauchbares Plugin gibt, wird kurzer­hand eines geschrieben. Meine Interessen und somit auch Teile meiner täglichen Arbeit liegen vor allem in der Virtuali­sierung und Hoch­verfüg­barkeit. Als effektives aber durchaus schlankes Gespann würde ich die Verknüpfung von Xen, DRBD, Heartbeat und iSCSI bezeichnen. Ein weiteres nicht alltägliches Thema, was ich selbst aber als äußerst spannend und herausfordernd ansehe, sind vor allem Migrationen: Angefangen von der Übernahme von einzelnen Diensten über ganze Server­migra­tionen bis hin zum Umzug eines ganzen Server­stand­ortes.

Pro­gram­mier­tech­nisch würde ich immer mehr auf Perl in Ver­bin­dung mit dem Catalyst-Framework setzen, mir aber das fixe Shell-Scripting auszutreiben, darin sehe ich schlechte Chancen. :-)

Meine freie Zeit ...
… verbringe ich am liebsten mit der Familie und Freunden – und vorrangig in Küchen. Wenn es das Wetter zulässt, schicke ich auch gerne das Motorrad über die Straßen von Frankfurt und Umgebung – ein Ausgleich, der in letzter Zeit vielleicht etwas zu kurz gekommen ist. Zudem gehöre auch ich zur Spezies der Serien­junkies, wobei der Kreis der Serien hier doch recht klein ist, dafür darf dann aber auch keine einzige Folge fehlen.

Das nächste Ziel: Etwas Eigenes im entfern­teren Umkreis Frankfurts, dann gibt es endlich für meine Frau den Hund und für mich den Barbecue im Garten. ;)

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